Spöboda
Kategorie: Alpen & Fluren
Bereich: Südliche Berge
bewaldete Flur → Karte
u.a. auch: Spünboden (1795), Spülböden (1941), Spüüboda (1994), gelegen oberhalb des Haselbodens. Die Flur ist gekennzeichnet durch eine kleine Kuppe (809 m) im Ost-Abhang des Adlers (1.003 m), hinter der sich bergseitig (westl.) eine flache, beinahe ebene Geländemulde (um die 800 m) befindet. Diese gab der Flur auch den Beinamen. Der Name 'Spö' (Spün etc.) leitet sich aus dem Wortstamm 'Span' (= Streit, Prozess) ab.
Nach Nordosten zieht eine flache Mulde in Richtung Haselboden talwärts. Über den Spöboda führt der alte Pfad vom Lädli (Nahe Ruine Neuburg) kommend weiter zu Chriesbäum bis zur Curtanätsch. Dieser Pfad ist in älteren Karten noch eingezeichnet. Ein weiterer Pfad führt von Südosten vom Eichhölzli kommend hinauf zum Spöboda.
Trocken gefallenes Bachbett etwas unterhalb (nordöstl.) des Spöbodas
Ausschnitt aus einer Reliefkarte mit der Flur in der Bildmitte (helle Fläche)
